Ratgeber Arthritis

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Diagnose

Typische Symptome von Rheuma sind u. a. die folgenden: – Gelenkschmerzen in der Nacht und/oder am Morgen, die mit einer Versteifung der Gelenke einhergehen und länger als 15 Minuten andauern, – sicht- und tastbare Schwellungen von Gelenken, – allgemeingesundheitliche Krankheitssymptome wie Erschöpfungszustände.
Werden diese und andere Symptome vom Patienten festgestellt, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursachen der Symptome abzuklären. Nach dem Anamnesegespräch folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Mit den daraus gewonnenen Ergebnissen können oft schon erste Eingrenzungen bezüglich des Krankheitsbildes getroffen werden.


Bei einem bereits weiter fortgeschrittenen Krankheitsstadium können Rheuma-typische Veränderungen der Gelenke, wie z. B. die sog. Rheumaknoten oder das Abrutschen von Fingergliedern auftreten. Sind innere Organe von der Krankheit betroffen, kann es sich dabei z. B. um eine Herzbeutel- oder Rippenfellentzündung handeln.

Weitere Diagnoseschritte sind Blutuntersuchungen im Labor und Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren. Folgende veränderte Blutwerte können Indikatoren für eine Rheumaerkrankung sein: Erhöhte Entzündungswerte im Blut (C-Reaktives-Protein, Blutsenkungsgeschwindigkeit), ein niedriger Hämoglobinwert, vorhandene Rheumafaktoren im Blutserum. Diese Werte werden bei der Diagnosestellung mit einbezogen, können aber auch Anzeichen für andere Erkrankungen sein und werden daher nicht als alleinige Indikatoren gewertet.

Mittels bildgebender Verfahren wie dem Röntgen können typische Veränderungen an Knochen und Gelenken sichtbar gemacht werden. Als weitere bildgebende Verfahren können auch die Computertomographie, die Magnetresonanztomographie und die Szintigraphie zum Einsatz kommen. Sichtbar gemacht werden können damit u. a. erosionsartige Knochenschädigungen, verschobene Halswirbel oder Osteoporose.

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